"Hinter Milchglas und Gardinen" UND "Zeitenwende in Giesing" am 25.10.2020, 17.00 Uhr im Werstattkino

Fast genau ein Jahr später geht unsere Filmreihe - dieses Mal unter bersonderen Umständen - weiter. Am Sonntag, dem 25.10.2020, zeigen wir um 17.00 Uhr gleich zwei Filme im Werkstattkino. Wir beginnen mit "Hinter Milchglas und Gardinen: Giesings unbekannte Wohnzimmer" von Johannes Boos.

 

"Das alte Arbeiterviertel Giesing ist schick geworden: Neue Bars, hippe Cafes, edle Restaurants - und ein neues Gastro-Publikum, das nicht mehr in tristen Wohnblöcken, sondern neuen "Wohnwelten" zum Beispiel auf dem ehemaligen Agfa-Gelände in Obergiesing zu Hause ist. Mit den neuen Quartieren und den hippen Cafes schwindet der Ruf vom einstigen Glasscherbenviertel. Und mit ihm das, was seit jeher zu Giesing gehört wie das Rathaus zum Marienplatz: Die kleinen Eckkneipen und Stehausschänke – "Boazn" und "Stüberl", wie man auf gut Bayrisch sagt. Dieser Film dokumentiert die Boazn-Landschaft im Viertel, zeigt die Herausforderungen und Chancen der kleinen Stüberl auf und lässt Wissenschaftler, Wirte und Gäste zu Wort kommen." (Quelle: http://www.giesinggalore.de/)

 

Direkt im Anschluss zeigen wir "Zeitenwende in Giesing" eine Langzeit-Filmdokumentation (2007-2017) über Planung, Abriss, Neubau sowie Bezug des ehemaligen Agfa-Areals in Obergiesing.

 

"Zehn Jahre von der spektakulären Sprengung des Agfa-Hochhauses bis zum Hoffest: Der Dokumentarfilm „Zeitenwende in Giesing (2007-2017)“ macht den Wandel des ehemaligen Agfa-Geländes in Giesing vom Industriegelände zum Wohn- und Gewerbequartier erlebbar.  

„Zeitenwende in Giesing (2007-2017)“ zeigt – aus Sicht des Stadtteils und beteiligter Akteure – die Entstehung des neuen Quartiers auf dem ehemaligen Agfa-Gelände zwischen Mittlerem Ring und Weißenseepark. Der Film vereint gut 50 Minuten die Geschichte vom Industriegelände zum Wohn- und Gewerbequartier in der Gegenwart: vom Abriss und Neubau, über den Bezug des Gewerberiegels am Mittleren Ring in 2011 bis hin zur Entwicklung neuen Quartierslebens. Stimmen von (ehemaligen) Agfa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, von Baubeteiligten, der Stadt München sowie Giesingerinnen und Giesingern zeigen das Leben um den städtebaulichen Wandel.

Archivmaterial zur Firma Agfa, dem Standort Obergiesing und der Stadt München aus den 1920er bis 1990er Jahren ermöglicht einen Blick weiter zurück." (Quelle: https://stadtteilladen-giesing.de/stadtteilentwicklung/projekte/zeitenwende.html)

 

Wir werden also einiges über Giesing aus unterschiedlichen Blickwinkeln erfahren.

 

Wir freuen uns auf euch! Bitte beachtet die Corona-Regeln, die des Werkstattkinos im Besonderen: http://werkstattkino.de/

 

PUSH. Für das Grundrecht auf Wohnen                Sonntag, 27.10.2019, 17.30 Uhr, Werkstattkino

Am 27.10. ist es wieder soweit: Unsere Filmreihe zum Thema Gentrifizierung geht weiter. Der Film war beim DOK.fest zweimal ausverkauft. Jetzt habt ihr die Chance ihn (noch einmal) zu sehen. 

 

Wir freuen uns auf euch! Zeitiges Kommen sichert gute Plätze...

DIE GENTRIFIZIERUNG BIN ICH. BEICHTE EINES FINSTERLINGS. Ein Film von Thomas Haemmerli

Am Donnerstag, dem 18.10.2018, 18.00 Uhr, präsentieren wir im Werkstattkino in der Fraunhofer Str. 9, den Film:

 

DIE GENTRIFIZIERUNG BIN ICH. BEICHTE EINES FINSTERLINGS

Ein Film von Thomas Haemmerli

 

Wir selbst sind gespannt, was uns erwartet und freuen uns im Anschluss mit euch über den Film zu diskutieren.

 

 

«Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings» macht sich lustig. Über alles und jeden. Über die Linken, die alles bewahren wollen und sich vor Fortschritt fürchten. Über die Rechten, die jammern, der Fremde nehme ihnen Wohnung, Arbeit und den letzten Eisenbahn-Sitzplatz weg. Der Essay streitet für dichte, vertikal gebaute Städte und erklärt die 20-Millionen-Metropole São Paulo zum Vorbild für die Schweiz. Er folgt der Wohnvita des Autors, der früher besetzte und heute im Trendquartier besitzt, der weltweit Wohnungen sammelt und sich damit selbst zum Gentrifizierungsschurken macht.

 

Regisseur Thomas Haemmerli («Sieben Mulden und eine Leiche») entführt in Weltmetropolen wie Tiflis, São Paulo und Mexiko-Stadt. Und er untersucht, warum in den Schweizer Städten Wohnungen so teuer sind, obwohl überall Baukräne stehen. Ohne je die Moralkeule zu schwingen fragt er, warum allerorten renoviert wird und die Mieterschaft plötzlich auf der Straße steht. Ein rasant geschnittener, innovativ gestalteter Film – humorvoll, selbstironisch, provokant. (Quelle: gentrifizierung.me)

 

Am 26.11.2017, um 18.00 Uhr zeigen wir im Rahmen unserer Filmreihe im Werkstattkino den Film "Das ist unser Haus"

Die Kinoreihe der Aktionsgruppe Untergiesing e.V. geht im Jahr 2017 in die zweite Runde. Nun zeigen wir den Film "„Das ist unser Haus!“ – Räume aneignen mit dem Mietshäuser Syndikat"

Und darum geht´s:

Gemeineigentum – Selbstorganisation – Solidarität – Seit vielen Jahren gibt es eine Netzwerkstruktur von mehr als 100 Hausprojekten in Stadt und Land, um die Wohnungsfrage nach anderen Werten zu organisieren: das Mietshäuser Syndikat. Finanzschwache Gruppen können sich mit der Solidarität anderer ermächtigen und so bezahlbare Räume sichern. Deshalb wächst in immer mehr Köpfen das Interesse an dieser wichtigen Initiative aus der Zivilgesellschaft.

Im 65 minütigen Film „Das ist unser Haus!“ erläutern Akteure des Mietshäuser Syndikats das Modell der kollektiven Raumaneignung und präsentieren vielseitige Projekte in unterschiedlichen räumlichen Kontexten. Die Zuschauer werden motiviert, eigene Projekte im stabilen solidarischen Verbund des Mietshäuser Syndikats zu starten.

Mit Impressionen aus den Projekten: Freie Hütte (Lübeck), LÜDIA (Hadmersleben), Handwerkerhof Ottensen (Hamburg), Jugendwohnprojekt Mittendrin (Neuruppin), Grethergelände (Freiburg), 4-Häuser-Projekt (Tübingen)

D 2016 | 65 min. | deutsch / OmeU | FSK ab 0 freigegeben

Der Eintritt ist frei

Mehr Informationen zum Film:
http://das-ist-unser-haus.de/
Das ist unser Haus

Am 23.10.2016 um 17:30 zeigen wir im Rahmen unserer Filmreihe im Werkstattkino den Film "Wer wagt beginnt"

Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit der Regisseurin Uli Bez und Elisabeth Hollerbach statt.

 

Weiter Informationen zum Film findet Ihr auf der eigens eingerichteten Homepage!

 

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Auswahl früher gezeigter Filme


Verdrängung hat viele Gesichter

Das Bündnis bezahlbares Wohnen zeigt am 9. April im Werkstattkino (Fraunhoferstraße 9) den Film Verdrängung hat viele Gesichter

 

+++Anschließend Diskussion mit den Filmemachern+++

 

Zum Film:

 

"Berlin. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten, Eigentumswohnungen und steigende Mieten. Versteckte Armut, AltmieterInnen, zugezogene Mittelschicht, Architekten, Baugruppen. Auf engstem Raum wird ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Direkt. Ohne Blatt vor dem Mund. Ängste artikulieren sich. Auf allen Seiten. Wut verschafft sich Ausdruck. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben."

 

Mehr Infos:

https://berlingentrification.wordpress.com/

https://www.facebook.com/events/849012021827272/

Buy buy st. pauli

Aktionsgruppe Untergiesing & Werkstattkino München präsentieren die München-Premiere des Films:

buy buy st. pauli - über die kämpfe um die esso-häuser in hamburg
mit be- und anwohner_innen, initiative esso-häuser, bayerischer hausbau, bezirksamtsleiter, recht-auf-stadt-bewegung, mit internationalen verflechtungen, wut, aktionen und einer nicht so schlechten aussicht!
dokumentarfilm von irene bude, olaf sobczak und steffen jörg, deutschland, 2014, hd, 86 min.

Anschließend Diskussion mit den Regisseuren.

Eintritt gegen eine Spende von 1,12€.
Die Wohnungsnot brennt einfach unter den Nägeln!

Hierbei geht es um die Veränderung des Kultviertels St. Pauli und welche Rolle hierbei die skandalträchtigen Münchner Firma Bayerische Hausbau KG trägt.


Und was hat das ganze mit der Stadt München eigentlich zu tun? Sind die Verwertungsinteressen in München andere als in Hamburg?


Die Aktions- und Widerstandsformen sind in Hamburg zumindest weiter gereift als hier bei uns.


Aber geben wir doch dem Widerstand ein Bild und diskutieren mit den Hamburger Regisseuren über lokale möglichkeiten in unserer schönen Landeshauptstadt über Zeichen des Protests aufgrund der überzogenen Mieten.

Und das ist der offizielle Flyer zur Filmvorführung:

Im Rahmen unserer Filmreihe zur Gentrifizierung zeigt die AGU vom 2.-5. November im Werkstattkino den Film "Mietrebellen". An zwei Tagen finden im Anschluss an die Vorführungen Gespräche mit dem Regisseur Matthias Coers statt.

Verschiedene Medien (SZ, Hallo München, etc.) haben bereits über unsere Filmvorführung berichtet. Hier könnt Ihr den Bericht auf M 94,5 nachhören.

 

Frühere Vorführungen im Rahmen dieser Filmreihe:

Termine / Aktion

nächstes Treffen:

Ihr könnt es euch bestimmt denken, aber bis auf Weiteres sind jegliche Treffen des Vereines vorerst abgesagt.

Mach mit!

+++ Die Aktionsgruppe Untergiesing e.V. ist immer auf der Suche nach Menschen, die sich bei uns aktiv engagieren möchten oder uns durch eine passive Mitgliedschaft bei unseren Aktionen unterstützen. Wie das geht, erfahren Sie hier. +++